Meistens hat man ja bald nach Weihnachten wieder genug von der Kälte und vom Schnee – dabei fängt da der Winter erst an. Bis Mitte März müssen wir ausharren, unter grauen Wolkendecken, bei kalten Temperaturen und dunklen Morgen und Nachmittagen.
Was mir dabei hilft, ist mir immer wieder vor Augen zu führen: Es ist noch Winter. Die Kälte ist normal. Es soll so sein. Und vielleicht kann ich sie ja für etwas Nutzen, was sonst das ganze Jahr über nicht geht?
Entstehungsprozess Winterwacht.
Kreativ im Winter
Der Winter ist die Jahreszeit für Ruhe aber auch für Inspiration. Für Lesen und Recherche. Zum Beispiel in den eigenen Notizbüchern. Und es ist die Zeit der großen Fragen, die man entspannt durch den Raum wabern lassen kann, während man sich einwickelt und Tee trinkt oder den Temperaturen trotzt und durch die kalte Landschaft spaziert.
Es ist auch eine Zeit, in der vieles Gleichzeitig da ist: Lichterglanz und Silvesterraketen treffen auf den Winterblues. Dunkelheit auf Licht. Es ist schön warm drinnen und draußen….? Draußen, in der Welt, passiert gerade viel. Nicht jeder Kälte und Härte muss man sich hingeben wie dem Winter. Manchmal müssen wir auch laut dagegen sein.
Und für all das braucht man Energie. Und ein Bewusstsein. Für den eigenen Zustand und die eigene Wirksamkeit. Ein Stück davon hab ich versucht ins Winter-Zine einzubauen.
Tipp für den Druck: Bei den Einstellungen auswählen „Größe 100%“ oder „An Papiergröße anpassen“, sonst ist das Layout verschoben und es klappt mit dem Falten nicht so gut.
Damit wünsche ich dir einen Winter, den du gut aushalten kannst. Und genug Energie, für alles, was du angehen willst. Bis hoffentlich bald beim gemeinsamen schreiben!